Der Ort des Geschehens

Der Landschaftspark Duisburg Nord ist ein stillgelegtes Industriegelände, das voller Abenteuer steckt!
Du kannst fast den ganzen Park auf eigene Faust erkunden, die Ruinen besteigen und den Park im Dunkeln in faszinierender farbiger Beleuchtung erleben. Man könnte auch vom größten Abenteuerspielplatz der Welt reden... ;o)

Der perfekte Ort also, um das Mysterium um Professor Erebos und NEMESIS zu ergründen!

Wenn Du Näheres über den Landschaftspark Duisburg Nord erfahren möchtest, schau Dich um auf der Homepage des Landschaftsparks.
Ein paar Zitate von dieser Homepage haben wir hier schon einmal für Dich zusammengestellt. Die wichtigsten Dinge haben wir FETT gedruckt, damit Du sie auf einen Blick finden kannst.


Der Mega-Multi-Maxi-Park!

Mehr Park braucht kein Mensch!

Sie suchen Erholung, Erlebnis, Kultur und viel Spaß. Dann sind Sie im Landschaftspark Duisburg-Nord genau richtig. Denn hier, wo einst der Schornstein rauchte, können jetzt Sie mal so richtig Dampf ablassen oder sich einfach entspannen.

Alles ist möglich im Schatten der jungen Bäume und der alten Hochöfen. Und noch mehr: Sie können dem Revier aufs Dach steigen und die Aussicht genießen, Top-Kultur in einer Werkshalle erleben oder der Industriegeschichte auf die Stahlspur kommen. Herzlich willkommen im Parkland der unbegrenzten Möglichkeiten.

Und das Beste ist: Der Landschaftspark Duisburg-Nord ist jederzeit bei freien Eintritt begehbar.

Der Park ist rund um die Uhr begehbar.


Kids & Teens

Ihr wollt Spaß? Ihr wollt Action?

Spielend einfach im Landschaftspark! Wir lassen euch Kids nicht in die Röhre gucken, sondern durch die Röhre rutschen. Mit Tempo ab in den Vorratsbunker. Absolut cool sind auch die Klettergerüste. Die waren nämlich mal Maschinenhäuser und wirken als Turnstangen ziemlich abgefahren. Klar gibt´s im Landschaftspark einen Bolzplatz. Und: einen tollen Bauernhof hat´s gleich neben der Hütte auch. Echt öko und mit echten Ziegen und Pferden (und Kutsche). Na, da staunt Ihr Bauklötze!


Unser Zeltplatz: Der Ingenhammshof...

...ist einer der letzten Zeugen einer bäuerlichen Kulturlandschaft im verstädterten Duisburger Norden. Die älteste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1603.

Seit dem Anblasen des ersten Hochofens 1903 ist der Hof eng mit der Firma Thyssen verbunden. So belieferte er zum Beispiel die werkseigenen Geschäfte mit Lebensmitteln und war für einige Jahrzehnte die Fuhrhalterei des Thyssen-Unternehmens.

Seit 1993 wurde der Ingenhammshof umgestaltet zu einem Lehr- und Lernbauernhof. Verbrauch und Produktion stehen hier im Gleichgewicht: Ackerbau und Viehzucht orientieren sich an den Maximen des ökologischen Landbaus.

Als Ort der Umweltbildung ist der Hof dank des Engagements von Hofleiter und einer Vielzahl von Lehrern fast ausgebucht. Unter dem Motto „Ein Jahr auf dem Ingenhammshof“ tauschen Schüler den Bleistift gegen die Mistgabel und lernen alle Aspekte des Hoflebens kennen.

Sie lernen, wann und wie gesät, Heu gemacht und geerntet wird. Sie erleben, dass die Tiere unter ihrer Fürsorge wachsen, erfahren aber auch, dass sie geschlachtet und verkauft werden.


Der Park

Einer für alle – alles für Sie

Im Landschaftspark Duisburg-Nord verbinden sich Industriekultur, Natur und ein faszinierendes Lichtspektakel.

Was verbirgt sich hinter dem sperrigen Begriff Landschaftspark Duisburg-Nord? Hier präsentiert sich eine riesige, 200 Hektar große Industriebrache, die im Laufe von über zehn Jahren zu einem Multifunktionspark neuen Stils umgestaltet wurde.

Im Zentrum steht ein stillgelegtes Hüttenwerk, dessen alte Industrieanlagen heute vielfältig umgenutzt sind: Die ehemaligen Werkshallen sind für Kultur- und Firmenveranstaltungen hergerichtet, in einem alten Gasometer entstand Europas größtes künstliches Tauchsportzentrum, in Erzlagerbunkern wurden alpine Klettergärten geschaffen, in einer ehemaligen Gießhalle wurde ein Hochseilparcours eingerichtet und ein erloschener Hochofen ist zum Aussichtsturm ausgebaut.


Naherholung

Der Landschaftspark bietet zahlreiche Möglichkeiten für Freizeit, Erholung, Sport und Kultur. Es gibt einen industriegeschichtlichen Rundweg mit Informationen über das Gestern und Heute, viel gewachsene Natur, die sich ihr Terrain von der Industrie zurückerobert hat, Gärten, Wiesen und Wasserflächen.

Besucher können das Gelände zu Fuß durchstreifen oder mit dem Fahrrad erkunden; ein Fahrradverleih ist vorhanden. Man kann sich allein durch den Landschaftspark bewegen oder sich bei einer Gruppenführung Industriegeschichte erläutern lassen.

Kinder und Jugendliche begreifen den Park als gigantischen Abenteuerspielplatz. Es gibt eine Riesenröhrenrutsche durch zwei Erzbunker, eine offene Halle für Trendsportarten wie Skaten und Mountainbiken, viele Spielpunkte und sogar einen Lehr- und Lernbauernhof.

Das touristische Highlight des Parks können Besucher allerdings erst abends erleben: Dann taucht eine Lichtinszenierung des britischen Künstlers Jonathan Park das alte Hüttenwerk in ein faszinierendes Meer von Licht und Farbe.


Entstehung

Altes Eisen und junges Grün ...

Mit dem letzten Abstich am Hochofen 5 endete 1985 die Produktion des Thyssen-Hochofenwerkes in Duisburg Meiderich. Gleichzeitig ist es der Beginn einer unglaublichen Geschichte:

Wer sich heute auf den Weg macht, die für jedermann zugängliche, 70 m hohe Plattform des Hochofes zu erklimmen, staunt über das Ergebnis. Durch kontinuierliche Umgestaltung entwickelte sich aus einer Industriebrache ein einzigartiger Erlebnisraum für jung und alt.

Die Vision einer neuartigen, industriell geprägten Natur- und Kulturlandschaft wurde 1989 geboren. Durch bürgerschaftliches Engagement und mit der Idee der „Internationalen Bauausstellung Emscherpark“ wurde vom Rat der Stadt Duisburg das Projekt „Landschaftspark Duisburg-Nord“ beschlossen.

Auf dem über 200 ha großen Areal im Duisburger Norden entstand nach dem Entwurf von Professor Peter Latz und Partner ein Landschaftspark, der weder Park noch Landschaft im ursprünglichen Sinn ist. Wer sich hier auf einen Rundgang begibt, kommt mit vertrauten Begriffen ohnehin nicht weit; spontan gewachsene Vegetation neben gestalteten Grün- und Gartenanlagen auf industriell geprägten Bodenformen, wie z.B. alte Gleis-Trassen. Die Natur kann in neuen Dimensionen wahrgenommen werden.

Im Sommer 1994 wurde der Landschaftspark Duisburg-Nord zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt und zugänglich gemacht. Schon bei dieser offiziellen Eröffnung des Parks wurden über 50.000 Besucher gezählt. Zehn Jahre sind seitdem vergangen und inzwischen besuchen jährlich über 500.000 Menschen den Park.


Vegetation

NaturPark Farbtöne auf der Reliefharfe

Sehr ansehnlich, diese blinden Passagiere. Mit den großen Erzfrachtern aus aller Welt landeten kleine Samenkörner im Eisenhüttenwerk. Längst haben sie Wurzeln geschlagen und treiben bunte Blüten. Frisches Grün macht die Hütte zum Naturpark. Auf der „Reliefharfe“, die als Gleisweg zwischen Erzbunker und Sinteranlage diente, spielt Mutter Natur mit den Farben. Amsel, Drossel, Fink und Star zwitschern dazu. Sie können dabei zuhören: auf dem Spielplatz „Nest und Ei“. Ein paar Schritte weiter lauert die „Wildnis“, ein urwüchsiges Stück Urwald mitten im Großstadtdschungel. Offen für Spaziergänger, geschlossen für jede Art von Hektik.

Eine „Wildnis“ in der Stadt

In einer Geländemulde zwischen den Resten einer ehemals bewohnten Straße und einem Bahndamm liegt die sogenannte Wildnis.

Ursprünglich befanden sich hier Gärten, die jedoch durch den Bau der Autobahnen 42 und 59 von den Wohngebieten abgeschnitten wurden. Nach dem Abriss der Gartenhäuser blieb unzugängliches Gelände als Flächenreserve des damals noch in Betrieb befindlichen Hüttenwerks lange Zeit sich selbst überlassen. Es verwilderte, und mit der Zeit entstand ein dichtes, undurchdringliches Wäldchen.

Die Wildnis durchlief somit bereits vor der Stilllegung des Hüttenwerks eine weitgehend ungestörte Entwicklung und befindet sich in einem für den Landschaftspark ungewöhnlich weiten Sukzessionsstadium.

Auch nach der Stilllegung des Hüttenwerks konnte sich die „Wildnis“ völlig ungestört zu einem der wertvollsten Biotope des Landschaftsparks weiterentwickeln.

Im dichten Bewuchs aus Schwarzem Holunder, Eingriffeligem Weißdorn, Weiden und Brombeeren leben und brüten heute zahlreiche Vogelarten wie die Garten- und Mönchsgrasmücke, die Weiden- und Kohlmeise, die Heckenbraunelle, Fitis, Zilpzalp, Gelbspötter und Schafstelze. Selbst der Gesang der Nachtigall wurde hier schon gehört.

Um den Tieren auch weiterhin einen ungestörten Lebens- und Rückzugsraum zu bieten, hat in der „Wildnis“ die Natur Vorrang vor der Erholungsnutzung.

Deshalb soll das dicht bewachsene Gelände von den Besuchern nicht betreten werden.